9 Fragen an den Weltmeister der Rezeptionisten

Der 22-jährige Nikola Farkas bringt den Weltmeister-Titel ins Hotel Sacher nach Wien. Er wurde mit der David Campbell Trophy ausgezeichnet und ist damit als erster Österreicher “bester Rezeptionist der Welt“.

Mit 22 Jahren der beste Rezeptionist der Welt zu sein – wie schafft man das?

Nikola Farkas: Das kleine Geheimnis ist, authentisch zu bleiben. Bei dem, was man macht und was man entscheidet, muss man dahinterstehen und darf sich nicht verstellen. Die zweite Zutat ist das Familiäre im Hotel Sacher. Einer unserer wichtigsten Werte ist die Familie und diesen leben wir sowohl im Umgang mit den Mitarbeitern als auch mit den Gästen voll und ganz aus. Wir versuchen immer unseren fröhlichen, authentischen und familiären Charme an die Gäste weiterzugeben.

Das kleine Geheimnis ist, authentisch zu bleiben. Bei dem, was man macht und was man entscheidet, muss man dahinterstehen und darf sich nicht verstellen.

Was ist der Unterschied zwischen „gutem“ und „ausgezeichnetem“ Service?

Nikola Farkas: Informierter zu sein ist der entscheidende Unterschied. Es ist wichtig, dass man schon vor der Anreise viel über den Gast weiß, um ihm ein perfektes Gästeerlebnis schaffen zu können. Wenn der Gast angekommen ist, kitzelt man durch Small Talk dann weitere Informationen heraus. Nur so kann für jeden einzelnen ein individuelles Package geschnürt werden.


Wenn du deinen ersten Arbeitstag mit deinen jetzigen vergleichst – was hat sich am meisten verändert?

Nikola Farkas: Als ich angefangen habe, hat es kein hotelkit gegeben. Früher mussten wir bei Anfragen oder einem Zimmerwechsel immer viele Telefonate führen und unzählige E-Mails senden. Jetzt haben wir nur noch eine Tages-Übergabe in hotelkit, in der wir alle relevanten Informationen und Anfragen täglich mit dem Team teilen. So ist mit einem Satz und einem Knopfdruck innerhalb von ein paar Sekunden alles erledigt, was früher fünf Minuten gedauert hat.

Was magst du an der Arbeit mit hotelkit am meisten?

Nikola Farkas: Das neue Housekeeping-Tool – ich liebe das! Früher mussten wir immer telefonisch nachhaken, welche Zimmer gerade gereinigt werden und welche schon fertig sind. Jetzt öffnen wir das digitale Housekeeping-Tool und wissen den Zimmerstatus innerhalb weniger Sekunden. Für uns Rezeptionisten ist das hilfreich, weil wir so wissen, ab wann das Zimmer verfügbar ist. Auch für die Housekeeping-Abteilung ist es eine Entlastung, weil sie in ihrer Arbeit nicht dauernd unterbrochen wird. Meines Erachtens nach eines der besten Tools!


Was ist die größte Herausforderung in deinem Job?

Nikola Farkas: Wenn wir Gästewünschen nicht ganz gerecht werden können beziehungsweise wenn einmal jemand nicht ganz zufrieden ist beschäftigt einen das natürlich. Die größte Herausforderung ist dann, dass man da nicht den Kopf verliert. Unterstützung bekommen wir durch unser Beschwerde-Tool von hotelkit, durch das wir die Beschwerde sofort an alle relevanten Abteilungen weitergeben können.


Seitdem hotelkit im Hotel Sacher verwendet wird – hat sich die Zusammenarbeit verändert?

Nikola Farkas: Seit hotelkit im Hotel Sacher verwendet wird, traut man sich eher, eine Idee einzubringen als früher. Ein Vorschlag kann direkt im Tool mit dem Team geteilt werden, wo man darüber abstimmen und diskutieren kann.

Die Software macht es sehr einfach, Ideen mit dem Rest des Teams zu teilen.

Welche beruflichen Pläne hast du?

Nikola Farkas: Im Moment bin ich sehr froh und stolz darauf, Teil der Sacher Familie zu sein. Internationale Erfahrungen sind aber auch ganz wichtig und mein Traum ist es, vielleicht eines Tages als Front Office Supervisor in London zu arbeiten.


Wenn du kein Rezeptionist wärst, was würdest du stattdessen tun?

Nikola Farkas: Ich habe mich immer auch für Schauspiel und Musicals interessiert. Wegen der Perspektiven, den Aufstiegschancen und dem internationalen Kontakt habe ich mich dann aber für die Hotellerie entschieden.


Welcher Moment ist dir im Hotel Sacher am stärksten in Erinnerung geblieben?

Nikola Farkas: Einmal habe ich mich mit einer Dame und ihrer Familie bereits beim Check-In sehr gut verstanden und wir alle hatten einen freundschaftlichen Umgang miteinander. Als sie abgereist sind, haben sie mich zum Dank für den Service nach Washington DC eingeladen. An diese Familie denke ich gerne zurück. Generell ist es aber einer der schönsten Momente, wenn Gäste abreisen und beim Check-Out über ihren Aufenthalt schwärmen. Da weiß man, dass man alles richtig gemacht hat.

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