hotelkit Persönlichkeiten

API und Mario Kart – Product Manager bei hotelkit

Seine Berufslaufbahn – abwechslungsreich. Seine Hobbies – vielseitig. Seine Ziele – ambitioniert. Gabriel Körner ist sicher nicht das, was man sich unter einem typischen Product-Manager vorstellt. Wie ihn die Liebe zum Football und die fehlende Möglichkeit, nach Studienabschluss sein Referendariat anzutreten, in eine neue berufliche Richtung und schließlich zu hotelkit brachten, erfahrt ihr hier.

Stell dich kurz vor: Wer ist Gabriel Körner?

Puh. Als zurückhaltender Mensch sträube ich mich ja gewöhnlich dagegen, meine Person in den Vordergrund zu drängen. Eine meiner großen Leidenschaften ist auf jeden Fall der Football. Ich habe diesen Sport schon immer gerne im Fernsehen mitverfolgt. Nach Abschluss meines Studiums in Dresden war ich der festen Überzeugung, dass ich der Stadt bald den Rücken zukehren und in die große, weite Welt aufbrechen würde. Darum wollte ich dem lokalen Football-Club noch einen Besuch abstatten, um auch einmal am eigenen Leib zu erfahren, wie sich Football-Spielen anfühlt. Bereits nach dem Probetraining war ich so begeistert, dass ich den „Dresden Monarchs – Senior Flag“ einfach beitreten musste. Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Jungs und Mädels unterschiedlichen Alters, Leicht- und Schwergewichten. 2019 gelang es uns sogar, den deutschen Meistertitel gegen die „Hamburg Pioneers“ zu erringen.

Eigentlich plante ich, Dresden zu verlassen und in die große, weite Welt hinauszuziehen. Doch nach dem ersten Football-Training bei den „Dresden Monarchs“ realisierte ich, dass es hier noch etwas zu erleben gab.

Gabriel Körner Product Manager bei hotelkit

Neben dem Football zählt das Wandern zu meinen großen Leidenschaften: Ich bin wohl das Dresdner Äquivalent zu den vielen Salzburger Kolleg*innen, die ja gefühlt fast jedes Wochenende in den Bergen unterwegs sind. Ganz generell trifft man mich meist mit guter Laune und Musik in den Ohren an.

Wie sah dein berufliches Leben vor hotelkit aus und wie bist du in der Software-Branche gelandet?

Eigentlich war mein Plan, Bankkaufmann zu werden. Ich begann mit der Ausbildung nach dem Abitur. Als viele unserer Lehrer zum selben Zeitpunkt erkrankten, wurde uns Auszubildenden der Auftrag gegeben, die Regelschüler zwei Jahrgänge unter uns zu unterrichten. Ich erkannte, dass ich ein Talent dafür hatte, Wissen zu vermitteln und entschied mich deshalb dazu, mich umzuorientieren und ein Studium für Berufsschullehramt zu beginnen. Nach meinem Abschluss konnte ich aber nicht direkt ins Referendariat einsteigen. Nichts zu tun, war natürlich auch keine Option. So begab ich mich auf Arbeitssuche in der Welt der freien Wirtschaft.

Ich begann als Personalvermittler. Meine Hauptaufgabe war die Suche von Software-Entwickler*innen für die Automobilindustrie. So kam ich in Kontakt mit Leuten aus der IT-Branche und wurde eines Tages gefragt, ob ich nicht eine Stelle als Programmierer in einer Firma für Zeitwirtschaft annehmen möchte. Da mir die Informatik immer schon Spaß machte und ich großes Interesse an der Arbeit mit Datenbanken habe, sagte ich zu. In besagtem Unternehmen kümmerte ich mich um die Programmierung von Datenauswertungen und das Produktmanagement. Doch auch hier sollte noch nicht Endstation sein. Mein Freund und Football-Kollege Stephan erzählte mir, dass bei hotelkit – dem Unternehmen, das er mit begründet hat – jemand mit meinen Qualifikationen gesucht würde. Das ist jetzt gut ein Jahr her. Jetzt ist Stephan mein Chef und ich Teil der hotelkit-Crew.

Ursprünglich wollte ich ja einmal Bankkaufmann werden. Mehrere Zufälle und mein Interesse für die Informatik führten mich schließlich über ein Lehramtstudium zu einer Personalvermittlung und schließlich in die Softwarebranche. Und jetzt bin ich Product Manager im hotelkit IT-Headquarter in Dresden.

Gabriel Körner Product Manager bei hotelkit

Dein Titel ist ‘Product Manager’ im API Department. Was bedeutet das und was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Wir vom API-Department – einer Abteilung, bestehend aus vier Personen – kümmern uns um die Schnittstellen von hotelkit mit anderen Systemen. Eine Schnittstelle hat ja den großen Vorteil für unsere Kund*innen, dass die Daten mehrerer Systeme in einem einsehbar werden. KoolZone beispielsweise ist eine Software zur Wartung von Kühlgeräten. Durch die Integration mit unserem System, können alle von KoolZone generierten Daten in hotelkit abgerufen werden. Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe.

Mein Job ist es, auf einen großen Bildschirm zu schauen und dafür zu sorgen, dass alles grün ist, also dieser Datenaustausch funktioniert. Gewissermaßen bin ich also ein typischer Manager. Sollte einmal etwas nicht funktionieren oder ein Kunde eine Unstimmigkeit melden, untersuche ich die Ursache und koordiniere eine eventuelle Behebung. Daneben kümmere ich mich um Entwicklungen mit neuen Schnittstellen-Partnern, unser Schnittstellen-Portfolio und darum, den Nutzen unserer Schnittstellen für die Kund*innen laufend zu verbessern.

Ich achte darauf, dass der Datenfluss in unseren verschiedenen Schnittstellen funktioniert. Die Anzeigen auf meinem Monitor sollten also im Idealfall grün leuchten.

Gabriel Körner Product Manager bei hotelkit

Du arbeitest in unserem Dresden Büro, also dem „IT-Headquarter“ von hotelkit. Gibt es da auch andere Gesprächsthemen als Computer, wenn ihr in der Mittagspause zusammensitzt?

Es ist zunächst immer sehr cool, dass wir uns in der Mittagspause die Zeit nehmen, gemeinsam zu essen. Danach sitzen wir zusammen und spielen eine Runde Mario Kart oder bereden die nächsten Bauvorhaben in unserem Büro – wir sind erst im September eingezogen und richten uns noch immer ein.

Zukunftspläne?

Ich wäre gern noch einmal deutscher Meister im Football. Das bedarf viel Training und Zeit. Ansonsten möchte ich im Sommer damit beginnen die Stubai Seven Summits, also die sieben schönsten Gipfel des Stubaitals, zu besteigen und auch Paragleiten steht noch auf der ToDo-Liste.  

Quick Questions am Ende (?):

Die letzte App die du heruntergeladen hast?

Disney+, ich will mal wieder die alten Klassiker schauen.

Meine beste Entscheidung war?

Nach dem Studium in Dresden zu bleiben.

Android oder iOS?

iOS

Instagram, Facebook oder Linkedin?

Instagram, ihr findet mich unter @cornlandadventures.

3 Dinge die du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest?

Mein Taschenmesser, eine Jukebox und meinen besten Freund.

Dort wird deine nächste Reise hingehen, sobald es wieder möglich ist?

Ins Zillertal zum Ski fahren, im Sommer ins Stubaital und im Oktober hoffentlich in die USA. Pläne habe ich scheinbar genug.

Online-Check-in oder Rezeption?

Rezeption

Tee oder Kaffee?

Weder noch: Warme Trinkschokolade.

Product Manager Gabriel Körner

Über den Autor

Gabriel Körner

Sind beim Football seine Farben Gold und Weiß, sorgt er dafür, dass die Fehlerzahlen in unseren Partnerintegrationen im grünen Bereich sind.

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